Die Kappeler Milchsuppe Friede für 2007



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für 2007






Der Erste Kappelerkrieg war ein Konflikt zwischen reformierten und katholischen Orten in der Schweiz. Er brach 1529 aus, endete aber ohne eigentliche Kampfhandlungen.
Ausgangspunkt im Zeitalter der Glaubensspaltung war der Graben zwischen den alt- und neugläubigen Orten der
Eidgenossenschaft.
Der Zürcher Reformator Huldrych Zwingli gründete zum Schutz des evangelischen Glaubens 1529 mit Konstanz das Christliche Burgrecht. Dieses Bündnis unter der Führung Zürichs war in erster Linie gegen Österreich und in zweiter Linie gegen die katholischen Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug gerichtet. Die 5 inneren Orte gründeten als Gegenmassnahme mit Österreich die Christliche Vereinigung.

La Soupe au lait de Kappel
Zwingli wollte mit einem militärischen Schlag dem Gegenbündnis den Boden entziehen und suchte nach einem Kriegsgrund. Im Mai 1528 liessen die Zürcher im Thurgau einen altgläubigen Feldweibel hinrichten, ein Jahr später verbrannten die Schwyzer den Pfarrer J. Keyser.
Nachdem ein Unterwaldner als Landvogt in Baden eingesetzt worden war, erklärte Zürich den inneren Orten am 8. Juni 1529 den Krieg. Die Zürcher marschierten bei Kappel am Albis auf.
Kampflos wurde der erste Kappeler Landfrieden geschlossen. Es wurde vereinbart, dass jede Gemeinde durch Mehrheitsbeschluss den alten oder neuen Glauben annehmen durfte. Der Friede wurde durch ein Versöhnungsessen, die Kappeler Milchsuppe, besiegelt.






































Die Kappeler Milchsuppe, Lithografie von Jules Mercier, 1919











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